Goslar

Quedlinburg

Quedlinburg befindet sich im nördlichen Harzvorland. Bedeutung erlangte die Gegend, weil die Familie von König Heinrich, die Liudolfinger, vor über tausend Jahren umfangreiche Besitztümer besassen. So entstand im heutigen Quedlinburg eines der Stammsitze der Familie. Nach dem Tod Heinrichs gründete Mathilde, Heinrichs Witwe, einen wichtigen Frauenstift. Der Schlossberg mit der Stiftskirche war lange Zeit ein bevorzugter Aufenthaltsort für Könige und Kaiser.

Mit der Verleihung des Münz-, Zoll- und Marktrechtes 994 durch Otto III. entwickelte sich Quedlinburg im Laufe der Jahrhunderte zu einer eigenständigen Stadt mit großem Wohlstand unter der Stiftshoheit. Ab 1815 gehörte Quedlinburg dem Königreich Preußen und verlor seine Eigenständigkeit.

Im 19. Jahrhundert erfuhr Quedlinburg einen wirtschaftlichen Aufschwung durch die Gründung von Blumen und Saatzuchtbetrieben, die Sämereien in der ganzen Welt verkauften.

Seit 1994 steht Quedlinburg auf der Liste des  Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO und ist damit eines der größten Flächendenkmale Deutschlands.

Berta und Auguste besichtigten die Stiftskirche St. Servatius und das Schlossmuseum auf dem Schlossberg. Außerdem unternahmen sie eine Stadtrundfahrt und besuchten die historischen Innenhöfe, die an den ersten drei Adventswochenende ihre Pforten öffnen.

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